Evidenzbasierte Supplementierung: Was ist sinnvoll, was ist unwirksam, was ist gefährlich?
- Ort: Online
- Fachbereiche Allgemein, Endokrinologie und Stoffwechsel, Frauengesundheit, Trendernährung
Diaetolog*innen im klinischen und niedergelassenen Bereich, Student*innen der Diaetologie
Evidenzbasierte Supplementierung
Prof. Dr. rer. Nat. Martin Smollich
Ein Großteil der Bevölkerung nimmt regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel (NEM) ein. Zu den Motiven zählen nicht nur unspezifische Präventionswirkungen, sondern oft auch die Hoffnung auf eine medizinisch-therapeutische Wirksamkeit. Die Diskussion um Sinn und Unsinn von NEM bewegt sich leider meist zwischen zwei Extrempositionen: Einerseits wird behauptet, NEM seien grundsätzlich überflüssig und eine optimale Mikronährstoffversorgung sei mit der üblichen Ernährung problemlos möglich; andererseits werden NEM als unverzichtbar oder als Ersatz für wirksame Arzneimitteltherapien vermarktet.
In der ernährungstherapeutischen Praxis kommt es jedoch darauf an, NEM differenziert zu betrachten: Zwar ist die Einnahme von NEM in vielen Fällen überflüssig, doch bestimmte Bevölkerungsgruppen und Patient*innen können von NEM durchaus profitieren. Andererseits gilt es auch, gesundheitliche Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von NEM zu vermeiden.
In diesem Seminar wird praxisnah und evidenzbasiert diskutiert, wann die Einnahme von NEM medizinisch hilfreich ist, wann NEM überflüssig sind und in welchen Fällen NEM sogar gefährlich werden können. Mit diesem Wissen können NEM sinnvoll in die Ernährungstherapie integriert werden.
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