Der Diaetologische Prozess
Der Diaetologische Prozess ist die zentrale, gesetzlich verankerte Grundlage für eine qualitätsvolle diaetologische Praxis.
Er beschreibt das fachlich-methodische Handeln von Diaetolog*innen in klar definierten Schritten und unterstützt ein systematisches Vorgehen im individuellen Behandlungsprozess. So wird die Qualität der diaetologischen Interventionen gesichert und ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nachvollziehbar und messbar gemacht.
Der Qualitätsstandard steht nun erstmals in digitaler Form zur Verfügung – und ersetzt die bisherige Druckversion.
Die moderne Aufbereitung und benutzerfreundliche Tools wie Stichwort-Suche und integriertes Glossar machen die Inhalte einfach zugänglich. Sie erleichtern sowohl die fundierte theoretische Auseinandersetzung mit den Abläufen und Empfehlungen des Qualitätsstandards als auch schnelles Nachschlagen bestimmter Inhalte. Praktische Downloads von Musterformularen und Checklisten erleichtern die direkte Anwendung in der Praxis.
In den weiteren Ausbaustufen sind vor allem zusätzliche praxisorientierte Werkzeuge und unterstützende Angebote für den Arbeitsalltag geplant.
Der Zugang zum dDP wird über Jahres-Lizenzen (gültig 365 Tage ab Kaufabschluss) vergeben.
Mit dem Erwerb der Lizenz erhalten Sie Zugriff auf folgende Inhalte und Funktionen des dDP:
Sie sind eine Hochschule mit Studiengang Diaetologie oder eine Gesundheitseinrichtung und möchten mehrere Lizenzen für Ihre Studierenden oder Mitarbeiter*innen kaufen?
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Der Diaetologische Prozess beschreibt das fachlich-methodische Handeln von Diaetolog*innen und zeigt die berufsspezifische Verantwortung im Rahmen der medizinischen Gesamttherapie auf. Er zielt darauf ab, den ernährungsbezogenen Gesundheitszustand von Personen wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und ihre Gesundheitskompetenz zu stärken.
Der diaetologische Prozess umfasst die folgenden Prozessschritte:
Darüber hinaus spielen prozessbegleitende Anforderungen (das Clinical Reasoning, die interprofessionelle Zusammenarbeit und das Nahtstellenmanagement), sowie qualitätssichernde Maßnahmen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (Planen, Durchführen, Prüfen und Verbessern), dem PDCA-Zyklus, eine wesentliche Rolle.
Das Arbeiten nach diesen Prozessschritten stellt das wichtigste messbare Qualitätskriterium für die Patient*innen-Betreuung durch Diaetolog*innen dar.
Seit dem 1. September 2024 ist der Diaetologische Prozess Grundlage für das im neuen MTD-Gesetz definierte Berufsbild von Diaetolog*innen. Daher ist es für alle Berufsangehörigen wichtig, sich mit seinen Anforderungen vertraut zu machen, um in ihrer beruflichen Praxis gemäß der gesetzlichen Vorgaben agieren zu können.
Die Bildungsakademie DIAETOLOGIE AUSTRIA bietet dazu laufend Fortbildungen an.