Gehaltsreform für Gesundheitsberufe in Tirol

MTD Austria fordert Berücksichtigung und Aufwertung von MTD-Berufen

Die Gehaltsreform des Landes tritt mit 1. Jänner 2025 in Kraft. Während Berufe wie etwa Hebammen oder Pfleger von den geplanten Reformen profitierten, werden die MTD-Berufe nicht berücksichtigt.

MTD fordert daher auch für die MTD-Berufsangehörigen „Gehaltsanpassungen nach oben“, die ihren akademischen Qualifikationen und Kompetenzprofilen gerecht werden.

Ein offizielles Schreiben inklusive klaren Forderungen ist bereits an die Tiroler Landesregierung übermittelt worden:
• Eine Beachtung und Neubewertung der MTD-Berufe unter Berücksichtigung ihrer akademischen Qualifikation.
• Ein zeitgemäßes und leistungsorientiertes Gehalts- und Zulagensystem, das die Verantwortungen und Leistungen der MTD-Berufsangehörigen widerspiegelt.
• Die Entwicklung attraktiver Karrieremodelle, um qualifizierte Fachkräfte in Tirol zu halten. In anderen Bundesländern gibt es dazu bereits Best Practice-Modelle.

Da die unterstützende Anwaltskanzlei eine „unbegründete Ungleichbehandlung“ der MTD-Berufe sieht, steht auch eine verfassungsrechtliche Prüfung der Angelegenheit im Raum.

 

Weitere Informationen und Medienecho:

Presseaussendung MTD Austria: Missachtung durch Tiroler Landesregierung ist inakzeptabel

Pressemeldung APA: Gesundheitsberufsvertreter drängen Tirols Regierung zu höheren Löhnen

tirol.ORF.at: MTD-Dachverband fordert höhere Löhne

Tiroler Tageszeitung: Neue Forderungen: Gehaltsdebatte in Gesundheitsberufen spitzt sich zu

Südtirol News: Gesundheitsberufsvertreter drängen Tirols Regierung zu höheren Löhnen